1. Wo stehe ich gerade?
Erst mal schauen, was gerade wirklich los ist, ohne etwas schönzureden oder schon eine Lösung zu haben.
Jobs, Praktika und Ausbildungsplätze an einem Ort. Du legst dein Profil einmal an und bewirbst dich damit bei jedem Arbeitgeber — im selben Ablauf, mit sichtbarem Status. Für dich kostet das nichts.
Wenn du beim Bewerben nicht weiterkommst, sag Bescheid — wir gehen den Schritt mit dir.
Vielleicht denkst du gerade:
Sobald du über die Frage nachdenkst, was du denn machen willst, wird es eher voller als klarer.
„Das ist nicht ‚noch kein Plan‘. Das sind schon ziemlich wichtige Informationen.“
Keine fünf Dinge gleichzeitig
Was dich dauerhaft Kraft kostet, weißt du meistens genau.
Nicht mit Bauchweh los
Auch ein Gefühl ist eine Information — es sagt, wo du nicht wieder hin willst.
Nicht ständig reinpassen müssen
Was du nicht wiederholen möchtest, ist der Anfang der Richtung.
„Oft weißt du an diesem Punkt schon ziemlich gut, was du nicht mehr möchtest.“
1
Sortieren statt entscheiden
Du sammelst erst einmal, was da ist. Festlegen musst du dich unterwegs nicht.
2
Deine Antworten bleiben bei dir
Es gibt keine richtige Lösung und niemanden, der sie kontrolliert.
3
Ein Schritt reicht
Am Ende steht nicht der ganze Plan, sondern das, was als Nächstes dran ist.
„Du musst nicht überall ‚klar‘ oder ‚gut‘ ankreuzen. Auch das ist Orientierung.“
Erst mal schauen, was gerade wirklich los ist, ohne etwas schönzureden oder schon eine Lösung zu haben.
Was passt nicht mehr, kostet Kraft oder soll beim nächsten Schritt möglichst nicht wieder genauso laufen?
Nicht nur du musst zur Arbeit passen. Die Arbeit und ihre Bedingungen müssen auch zu dir und deinem Leben passen.
Sammeln, was gerade überhaupt denkbar ist: auch Beratung, Förderung, Weiterbildung oder Umschulung. Entscheiden musst du hier noch nicht.
Ein Schritt, klein genug, dass du wirklich anfangen kannst. Nicht „Ich finde endlich den richtigen Beruf“, sondern etwas, das diese Woche geht.
Zwischen Station 4 und 5 steht eine kurze Selbsteinschätzung: „Mein Kaoba Standort“. Eine Momentaufnahme, kein Ergebnis.
Allein, in deinem Tempo
Ausdrucken oder am Bildschirm ausfüllen. Eine Station pro Woche reicht völlig.
Mit jemandem, dem du vertraust
Manche Antworten fallen leichter, wenn jemand mitliest und nachfragt.
Vor einem Gespräch
Beim Jobcenter, bei der Agentur für Arbeit oder im Coaching: Du hast deine Antworten dann schon beisammen.
„Du musst den Kompass nicht in einem Zug durcharbeiten.“
Zum Ausfüllen am Bildschirm oder ausgedruckt. Du kannst nach jeder Station aufhören.
Für deine Situation gibt es Vorschläge zum Ankreuzen. Eigene Worte haben trotzdem Platz.
Du ordnest ein, was dir bei der Arbeit wichtig ist, und behältst am Ende drei davon.
Eine Übersicht möglicher Richtungen, samt Beratung, Förderung, Weiterbildung und Umschulung.
Eine kurze Selbsteinschätzung. Kein Test, keine Bewertung, nur eine Momentaufnahme.
Eine Formulierungshilfe macht aus „irgendwann mal“ etwas, das diese Woche geht.
Eine eigene Fassung mit demselben Inhalt. Beide stehen oben zum Download.
Das Heft gehört dir. Wir bekommen deine Antworten nicht zu sehen. Es gibt zwei Fassungen: Standard und Leichte Sprache. Kein Formular, keine Anmeldung — du lädst das PDF direkt herunter.
Wenn deine Frage gerade eher lautet, was überhaupt zu dir passt: Wie finde ich Arbeit, die zu mir passt?
Kostenlos, direkt zum Download.
Selbst weitermachen
Du hast jetzt deine Antworten und einen nächsten Schritt. Wenn der heißt „Stellen anschauen“, findest du bei uns barrierearme Angebote.
Stellen ansehenTiefer sortieren
Wenn nach dem Kompass die Frage bleibt, was beruflich wirklich zu dir passt: In NEXT MOVE sortierst du das über acht Wochen gemeinsam mit anderen.
NEXT MOVE kennenlernenDu brauchst Unterstützung bei Bewerbung, Einstieg oder Arbeitsalltag? Begleitung & Coaching ansehen — oft übernimmt ein Amt die Kosten.
Ja. Du kannst es direkt und ohne Anmeldung herunterladen.
Nein. Für den Download erheben wir keine Daten — wir wissen nicht einmal, dass du es geladen hast.
Nein. Fünf Stationen, und du kannst nach jeder aufhören. Es gibt keine Frist und niemanden, der nachfragt.
Nein. Das Heft gehört dir. Wir sehen nicht, was du hineinschreibst, und wir wollen es auch nicht sehen.
Ja, als eigene Datei mit demselben Inhalt. Beide stehen oben zum Download.
Nein. Der Kompass ist für alle da, die beruflich sortieren wollen — unabhängig davon.