Die Geschichte von John Snow
Viele Menschen starben im Jahr 1854 in London.
Sie starben an einer Krankheit. Die Krankheit heißt Cholera.
Alle dachten: Die schlechte Luft macht die Menschen krank.
Die Ärzte dachten das. Die Behörden dachten das.
John Snow sucht die Ursache
Ein Arzt hieß John Snow.
John Snow glaubte der Luft-Erklärung nicht.
Er machte etwas anderes.
Er zeichnete eine Karte. Er trug alle Todesfälle auf der Karte ein.
Er schaute sich die Karte genau an.
Er sah ein Muster.
Fast alle kranken Menschen wohnten nah an einer Wasser-Pumpe.
Die Pumpe stand in der Broad Street.
Die Ausnahmen helfen beim Verstehen
John Snow schaute auch auf die Ausnahmen. Das sind die Fälle, die nicht ins Muster passen.
Er fand 3 wichtige Ausnahmen:
• Die Arbeiter einer Brauerei wurden nicht krank. Sie tranken Bier statt Wasser.
• Das Armen-Haus in der Nähe hatte eine eigene Pumpe. Dort wurden kaum Menschen krank.
• Eine Frau starb weit entfernt. Sie hatte sich Wasser aus der Broad Street liefern lassen.
Diese Ausnahmen zeigten: Das Wasser aus der Pumpe war die Ursache.
Der Hebel wird entfernt
John Snow überzeugte die Behörden.
Der Hebel der Pumpe wurde entfernt.
Die Menschen konnten das Wasser nicht mehr nutzen.
Die Epidemie hörte auf.
Das Problem war nicht die Luft. Das Problem war die Pumpe.
Was das mit Unternehmen zu tun hat
Viele Unternehmen haben ein ähnliches Problem.
In Deutschland gibt es 7,9 Millionen Menschen mit Schwer-Behinderung.
Eine Schwer-Behinderung ist eine starke Behinderung.
Diese Menschen finden oft keinen Arbeits-Platz.
Die Arbeits-Losen-Quote von Menschen mit Schwer-Behinderung ist 11,6 von 100.
Die allgemeine Arbeits-Losen-Quote ist 6,0 von 100.
Das ist fast doppelt so viel.
47.000 Unternehmen zahlen lieber eine Strafe, als Menschen mit Behinderung einzustellen.
Diese Zahlen kommen aus dem Inklusions-Barometer 2025.
Falsche Antworten auf das richtige Problem
Viele Unternehmen machen folgendes:
• Sie veranstalten Trainings zum Thema Vielfalt.
• Sie machen Kampagnen zum Thema Bewusst-Sein.
• Sie schreiben schöne Texte auf ihrer Internet-Seite.
Das ist gut gemeint.
Aber das verändert nichts.
Denn die Ursache ist nicht das fehlende Bewusst-Sein.
Die Ursache ist der Bewerber-Prozess.
Ein Bewerber-Prozess ist: Wie können sich Menschen bei einem Unternehmen bewerben.
Die Barrieren im Bewerber-Prozess
Viele Bewerber-Prozesse sind schwer zu nutzen.
Zum Beispiel:
• Jedes Unternehmen hat ein anderes Internet-Portal. Das ist verwirrend.
• Viele Formulare funktionieren nicht mit Hilfs-Programmen für blinde Menschen.
• Es gibt keine klaren Beschreibungen: Was passiert als nächstes?
• Es gibt kaum Zeit für Anpassungen.
Das sind Barrieren. Eine Barriere ist ein Hindernis.
Diese Barrieren schließen Menschen aus. Nicht absichtlich. Aber sie tun es trotzdem.
Der Hebel im Recruiting
John Snow hat nicht die Luft bekämpft.
Er hat den Hebel entfernt.
Bei Unternehmen ist der Hebel der Bewerber-Prozess.
Wer den Bewerber-Prozess barriere-frei macht, verändert etwas Echtes.
Barriere-frei bedeutet: Alle Menschen können den Prozess nutzen. Ohne Hindernisse.
Ein solcher Prozess hilft allen Menschen. Nicht nur Menschen mit Behinderung.
Er ist klarer. Er ist einfacher. Er hat weniger Abbrüche.
Was Kaoba anbietet
Kaoba bietet einen einheitlichen Bewerber-Prozess an.
Der Prozess ist barriere-arm.
Das bedeutet: Er hat wenige Hindernisse.
Kaoba geht an die Ursache. Nicht an die Oberfläche.
Mehr Informationen findest du auf kaoba.de/arbeitgeber.
Inklusion ist kein Problem des Bewusst-Seins. Inklusion ist ein Problem des Designs.
Wer den richtigen Hebel entfernt, verändert, wen das Unternehmen erreicht.


