Was ist Baseball?

Baseball ist ein Sport aus den USA.

2 Teams spielen gegeneinander.

Ein Spieler wirft den Ball.

Ein anderer Spieler schlägt den Ball.

Wer auf bestimmte Punkte läuft, macht Punkte für sein Team.

Teams zahlen Geld für gute Spieler.

Manche Teams haben viel Geld.

Andere Teams haben wenig Geld.

Billy Beane und sein Team

Billy Beane ist Chef des Baseball-Teams Oakland Athletics.

Das Team hat wenig Geld.

Im Jahr 2002 hatte das Team ca. 41 Millionen Dollar.

Das andere Team, die New York Yankees, hatte 125 Millionen Dollar.

Das ist fast 3-mal so viel.

Trotzdem machte Billy Beane seine Mannschaft sehr stark.

Wie hat er das gemacht?

Er hat anders gesucht

Andere Team-Chefs schauten auf das Aussehen der Spieler.

Sie fragten: Sieht dieser Spieler gut aus?

Hat er den richtigen Körper?

Wirft er gut?

Billy Beane fragte anders.

Er fragte: Wie oft schafft ein Spieler einen Punkt?

Diese Zahl heißt On-Base Percentage.

Das bedeutet: Wie oft kommt ein Spieler auf einen guten Platz?

Diese Zahl war anderen Teams nicht so wichtig.

Deshalb konnte Billy Beane gute Spieler günstig kaufen.

Die Spieler, die andere nicht wollten

Chad Bradford warf den Ball auf eine ungewöhnliche Art.

Andere Teams mochten das nicht.

Billy Beane kaufte ihn trotzdem.

Chad Bradford spielte sehr gut.

Scott Hatteberg hatte eine Verletzung am Arm.

Andere Teams sagten: Er kann nicht mehr spielen.

Billy Beane kaufte ihn.

Er spielte ihn an einer anderen Position.

Scott Hatteberg war sehr gut in seiner Zahl: On-Base Percentage.

David Justice war älter als viele andere Spieler.

Andere Teams sagten: Er ist zu alt.

Billy Beane kaufte ihn trotzdem.

Das Ergebnis

Die Oakland Athletics gewannen im Jahr 2002 103 Spiele.

Sie gewannen 20 Spiele hintereinander.

Das war ein neuer Rekord.

Alles mit wenig Geld.

Billy Beane hatte nicht mehr Spieler gefunden.

Er hatte den gleichen Pool von Spielern anders angeschaut.

Was hat das mit Arbeit zu tun?

In Deutschland suchen viele Firmen Mitarbeitende.

Firmen suchen oft immer dasselbe:

          Kein Loch im Lebens-Lauf

          Immer gerade Karriere

          Keine Besonderheiten

Dabei gibt es viele Menschen, die gut arbeiten können.

Aber diese Menschen werden oft nicht gefragt.

Das sind Menschen mit einer Schwer-Behinderung.

Schwer-Behinderung bedeutet: Ein Mensch hat eine starke Einschränkung.

Das kann körperlich sein.

Das kann auch eine Erkrankung sein.

In Deutschland leben 7,9 Millionen Menschen mit Schwer-Behinderung.

Die Zahlen

Von 100 Menschen mit Schwer-Behinderung haben fast 12 keinen Job.

Das sind 11,6 von 100 (Inklusionsbarometer 2025).

Bei allen anderen Menschen sind es nur 6 von 100 ohne Job (Bundes-Agentur für Arbeit 2024).

Das ist fast doppelt so viel.

Nur 4,4 von 100 Arbeits-Plätzen haben Menschen mit Schwer-Behinderung.

Das Gesetz sagt: Es sollen 5 von 100 sein.

47.000 Firmen zahlen lieber eine Strafe.

Sie stellen keine Menschen mit Schwer-Behinderung ein (Inklusionsbarometer 2025).

Was macht die Suche schwer?

Es gibt viele Hindernisse.

Auf Englisch heißt das Barrieren.

Barrieren im Bewerbungs-Prozess sind zum Beispiel:

          Bewerbungs-Formulare, die nicht alle benutzen können

          Gespräche, die nur auf eine Art ablaufen

          Kein Praktikum als Start-Möglichkeit

          Falsche Annahmen über Leistung

Das ist wie beim Baseball-Scout.

Er sah nur das Aussehen.

Nicht die Leistung.

Was besser geht

Firmen, die breiter suchen, berichten Gutes:

          Mitarbeitende bleiben länger

          Neue Ideen kommen ins Team

          Offene Stellen werden leichter besetzt

Das ist keine Frage von Güte.

Das ist eine Frage der Strategie.

Billy Beane hat das im Baseball gezeigt.

Wo du Hilfe findest

Kaoba ist eine Plattform im Internet.

Du findest sie auf kaoba.de.

Kaoba hilft Menschen mit Behinderung.

Du findest passende Stellen und Praktikums-Plätze auf kaoba.de/talente.

Firmen finden auf kaoba.de/arbeitgeber Menschen mit Behinderung für ihre offenen Stellen.

 

Billy Beane hat die Besten gefunden, die keiner sehen wollte.
Im Bewerber-Pool wartet derselbe Schatz.